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#schongewusst: So funktioniert der Denkzylinder

Der Denkzylinder in unserer Dauerausstellung regt unsere Gäste dazu an, neue Perspektiven einzunehmen. Die Funktionsweise ist eigentlich ganz einfach: Die Betrachterinnen und Betrachter stellen sich auf die am Boden markierten Fußspuren. Nun suchen sie die Farbflächen an der Wand, die dieselbe Farbe wie die Fußspuren haben, auf denen sie stehen. Mit nur einem geöffneten Auge bewegen sie ihren Blick solange, bis sich die zunächst scheinbar willkürlich angeordneten Farbflächen zu einer geschlossenen Form zusammensetzen.

Die Interpretation des Denkzylinders soll jedem Gast selbst überlassen werden. Es lassen sich jedoch schnell Bezüge zum Alltag herstellen, indem das Einnehmen einer anderen Perspektive viele Dinge ebenfalls in einem anderen Licht erscheinen lässt. Ein weiterer Bezugspunkt kann die Erkenntnistheorie sein, wonach wir durch individuelle Sinneswahrnehmungen eine subjektive Realität erzeugen.

Mehr Beiträge aus der Reihe #schongewusst gibt es hier!

Darauf basiert auch der didaktische Ansatz unserer Ausstellung: Wissen lässt sich nicht einfach von einer Person auf eine andere übertragen, sondern wird von jedem Menschen neu konstruiert. Denn auch in der Wissenschaft existieren verschiedene Modelle und Theorien nebeneinander – auch hier gibt es nicht die eine Perspektive oder Wahrheit.

Inspiriert wurde unser Denkzylinder durch die Arbeit des Schweizer Künstlers Felice Varini. Die Raumgestaltung übernahm das Bremer Künstlerkollektiv URBANSCREEN. Das Unternehmen ist auf Medieninstallationen im öffentlichen Raum spezialisiert und setzt sich aus Architektinnen und Architekten, Medienkünstlerinnen und -künstlern, Bühnenbildnerinnen und -bildnern, Musikerinnen und Musikern sowie Technikspezialistinnen und -spezialisten zusammen.

#schongewusst: So funktioniert der Denkzylinder

Der Denkzylinder in unserer Dauerausstellung regt unsere Gäste dazu an, neue Perspektiven einzunehmen. Die Funktionsweise ist eigentlich ganz einfach: Die Betrachterinnen und Betrachter stellen sich auf die am Boden markierten Fußspuren. Nun suchen sie die Farbflächen an der Wand, die dieselbe Farbe wie die Fußspuren haben, auf denen sie stehen. Mit nur einem geöffneten Auge bewegen sie ihren Blick solange, bis sich die zunächst scheinbar willkürlich angeordneten Farbflächen zu einer geschlossenen Form zusammensetzen.

Die Interpretation des Denkzylinders soll jedem Gast selbst überlassen werden. Es lassen sich jedoch schnell Bezüge zum Alltag herstellen, indem das Einnehmen einer anderen Perspektive viele Dinge ebenfalls in einem anderen Licht erscheinen lässt. Ein weiterer Bezugspunkt kann die Erkenntnistheorie sein, wonach wir durch individuelle Sinneswahrnehmungen eine subjektive Realität erzeugen.

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Darauf basiert auch der didaktische Ansatz unserer Ausstellung: Wissen lässt sich nicht einfach von einer Person auf eine andere übertragen, sondern wird von jedem Menschen neu konstruiert. Denn auch in der Wissenschaft existieren verschiedene Modelle und Theorien nebeneinander – auch hier gibt es nicht die eine Perspektive oder Wahrheit.

Inspiriert wurde unser Denkzylinder durch die Arbeit des Schweizer Künstlers Felice Varini. Die Raumgestaltung übernahm das Bremer Künstlerkollektiv URBANSCREEN. Das Unternehmen ist auf Medieninstallationen im öffentlichen Raum spezialisiert und setzt sich aus Architektinnen und Architekten, Medienkünstlerinnen und -künstlern, Bühnenbildnerinnen und -bildnern, Musikerinnen und Musikern sowie Technikspezialistinnen und -spezialisten zusammen.