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#schongewusst: So funktioniert der Komponiertisch

Mithilfe einiger Filzstücke bekannte oder eigene Musikstücke abspielen? Nichts leichter als das mit unserem Exponat „Komponiertisch“ im Bereich Technik der Dauerausstellung. Wie das funktioniert – wir erklären es euch!

Entscheidend sind die Form und die Position der einzelnen Filzstücke auf dem Komponiertisch. Man kann sich das Exponat wie ein Koordinatensystem vorstellen: Die lange Tischseite bildet die X-Achse und gibt den Zeitpunkt vor, zu dem der jeweilige Ton hörbar wird. Die kurze Seite ist die Y-Achse und bestimmt die Tonhöhe. Lange Objekte erzeugen dabei Melodien, wohingegen kleine Stücke den Rhythmus vorgeben.

Die Projektion auf der Tischoberfläche wird durch einen Beamer oberhalb des Exponats erzeugt. Zwei Infrarotlampen und -sensoren erfassen die Verteilung der Elemente auf dem Tisch und „scannen“ permanent die Oberfläche von links nach rechts, indem sie Infrarotstrahlung aussenden und die Reflektionen aufnehmen. Die Signale werden an einen Computer weitergeleitet und von einer Software in eine Art Notenschrift übersetzt. So entsteht eine mehrsekündige und sich wiederholende Audioschleife, die über einen Lautsprecher abgespielt wird und jederzeit durch die Neuanordnung der Gegenstände geändert werden kann.

Übrigens: Der Künstler, von dem unser Komponiertisch entwickelt wurde, heißt Golan Levin. Er nennt die Rauminstallation „Scrapple“ – benannt nach einer Fleischspezialität aus den USA, die unter anderem aus Schlachtresten und Maisgrütze besteht. Was das nun mit unserem Exponat zu tun hat, mag am besten jede(r) für sich selbst ergründen …

Und so hört es sich an, wenn unser Ausstellungsleiter Tobias sein Können am Komponiertisch unter Beweis stellt:

Mehr Beiträge aus der Reihe #schongewusst gibt es hier!

#schongewusst: So funktioniert der Komponiertisch

Mithilfe einiger Filzstücke bekannte oder eigene Musikstücke abspielen? Nichts leichter als das mit unserem Exponat „Komponiertisch“ im Bereich Technik der Dauerausstellung. Wie das funktioniert – wir erklären es euch!

Entscheidend sind die Form und die Position der einzelnen Filzstücke auf dem Komponiertisch. Man kann sich das Exponat wie ein Koordinatensystem vorstellen: Die lange Tischseite bildet die X-Achse und gibt den Zeitpunkt vor, zu dem der jeweilige Ton hörbar wird. Die kurze Seite ist die Y-Achse und bestimmt die Tonhöhe. Lange Objekte erzeugen dabei Melodien, wohingegen kleine Stücke den Rhythmus vorgeben.

Die Projektion auf der Tischoberfläche wird durch einen Beamer oberhalb des Exponats erzeugt. Zwei Infrarotlampen und -sensoren erfassen die Verteilung der Elemente auf dem Tisch und „scannen“ permanent die Oberfläche von links nach rechts, indem sie Infrarotstrahlung aussenden und die Reflektionen aufnehmen. Die Signale werden an einen Computer weitergeleitet und von einer Software in eine Art Notenschrift übersetzt. So entsteht eine mehrsekündige und sich wiederholende Audioschleife, die über einen Lautsprecher abgespielt wird und jederzeit durch die Neuanordnung der Gegenstände geändert werden kann.

Übrigens: Der Künstler, von dem unser Komponiertisch entwickelt wurde, heißt Golan Levin. Er nennt die Rauminstallation „Scrapple“ – benannt nach einer Fleischspezialität aus den USA, die unter anderem aus Schlachtresten und Maisgrütze besteht. Was das nun mit unserem Exponat zu tun hat, mag am besten jede(r) für sich selbst ergründen …

Und so hört es sich an, wenn unser Ausstellungsleiter Tobias sein Können am Komponiertisch unter Beweis stellt:

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