+++ Medienvertretende sind herzlich eingeladen. Bitte vereinbaren Sie Ihren Wunschtermin unter s.peschke@universum-bremen.de. Vielen Dank! +++
An bunten Ständen präsentieren Schülerinnen und Schüler kostenlos ihre Projekte aus dem Regionalwettbewerb Bremen-Mitte
Ob große Zukunftsfragen der Menschheit oder kleine Rätsel des Alltags – bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ folgen junge Menschen ihrer eigenen Neugier und gehen den Dingen eigenständig auf den Grund. In diesem Jahr startet der Wettbewerb bereits in seine 61. Runde. Im Universum® Bremen können Interessierte vom 24. bis 26. Februar kostenlos bestaunen, womit sich Schülerinnen und Schüler aus Bremen-Mitte über Monate hinweg intensiv beschäftigt haben. An bunten Ständen präsentieren die Nachwuchstalente täglich zwischen 13.30 und 15 Uhr ihre Forschungsprojekte – von umweltfreundlichem Konfetti aus eingefärbten Salatblättern über die Auswirkungen eines einwöchigen Social-Media-Verzichts auf Stresslevel und Schlafqualität bis hin zur genetischen Untersuchung eines außergewöhnlich vielfältigen Dackelwurfs. Wettbewerbsleiterin Claudia Teschner sagt: „Mit 141 Projekten von insgesamt 248 MINT-Interessierten erreichen wir fast das starke Niveau des Vorjahres und zählen auch in diesem Jahr wieder zu den drei führenden Regionalwettbewerben in Deutschland. Besonders freut mich die bei uns erneut ausgewogene Beteiligung von Mädchen und Jungen, was auch über Bremen hinaus auf viel Beachtung stößt. Die Teilnehmenden kommen aus 13 verschiedenen Oberschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen sowie der Uni Bremen und einem Ausbildungsbetrieb. Dadurch bringen sie eine bunte Themenvielfalt mit. Wer als junger Gast durchs Universum® geht, findet also jede Menge spannende Projekte – und vielleicht ist genau das der Anstoß, selbst einmal bei ‚Jugend forscht‘ mitzumachen.“
Am Wettbewerb teilnehmen können Kinder und Jugendliche ab dem vierten Schuljahr bis zu einem Alter von 21 Jahren. Die Forschungsarbeiten entstehen einzeln oder in kleinen Teams von zwei bis drei Personen und werden einem von sieben Fachgebieten zugeordnet. Im Bereich Biologie wollten Fiete Oskar, Jozo und Emilia von der Oberschule Rockwinkel einen möglichst umweltschonenden Proteinriegel entwickeln. Da Insekten beim Aufwachsen wenig Wasser und Futter benötigen und zugleich proteinreich sind, setzte das Trio kurzerhand auf gemahlene Grillen, Mehlwürmer und Heuschrecken als Hauptzutat. Ob für ein solches Produkt wohl ein passender Markt existiert? Gleich fünf Projekte befassen sich mit der Vermeidung von Mikroplastik, weitere vier mit den verlockenden Möglichkeiten und versteckten Gefahren beim Einsatz Künstlicher Intelligenz. Am Hermann-Böse-Gymnasium untersuchte Malik Degbor den Zusammenhang zwischen täglicher Bildschirmzeit und mentaler Gesundheit von Jugendlichen, während am Gymnasium an der Hamburger Straße Marein den Mythos 5-Sekunden-Regel überprüfte: Ist heruntergefallenes Essen wirklich noch genießbar, wenn man es schnell genug aufhebt? Auch im Universum® entstanden bei einem Nachmittagsangebot wieder spannende Projekte von veganen Hundekeksen über selbstgemachten Bubble-Tea bis hin zur perfekten Modellrakete. Häufig stehen auch Gesundheitsfragen im Fokus. Die Schülerin Matilda vom Alten Gymnasium lebt seit acht Jahren mit einer chronischen Glutenunverträglichkeit und untersucht in ihrer Arbeit die genetischen Voraussetzungen sowie die Auswirkungen der Zöliakie auf den Körper und auf den Alltag betroffener Menschen. Wer dann am letzten Wettbewerbstage auf einmal meint, denselben jungen Mann an gleich drei verschiedenen Ständen zu sehen, täuscht sich übrigens nicht: Es handelt sich um den Informatikstudenten Jimmy-Lee, der seit sechs Jahren bei „Jugend forscht“ aktiv ist und häufig mehrere Projekte gleichzeitig erarbeitet. In diesem Jahr entwickelte er unter anderem mit seinem Kommilitonen Daniel Hansel eine App, mit der sich Fahrgastansprüche bei Bahnverspätungen unkompliziert geltend machen lassen. Ob ihm mit diesem anspruchsvollen Projekt auch dieses Jahr wieder der Sprung über den Landeswettbewerb in den Bundeswettbewerb gelingt?
Bevor die Forschungsarbeiten ab 13.30 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert werden, geht vormittags eine vertrauliche Jurybefragung voraus. Am 2. März schließlich werden die Siegerinnen und Sieger des Regionalwettbewerbs Bremen-Mitte bei einer zweigeteilten Preisverleihung öffentlich gekürt. Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren treten ab 14 Uhr im großen Hörsaal der Universität Bremen auf die Bühne, die 15- bis 19-Jährigen erhalten ab 17 Uhr im Universum® ihre Ehrung. Die Preistragenden qualifizieren sich automatisch für den Landeswettbewerb am 17. und 18 März im Forschungs- und Entwicklungszentrum ECOMAT bei Airbus Bremen. Das Bundesfinale findet vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach statt.
In Bremen-Mitte richten die Unternehmensverbände im Lande Bremen e. V., der Technologiepark Bremen e. V. und das Universum® den Regionalwettbewerb als Paten aus. Zusätzlich unterstützen Die Sparkasse Bremen AG, die Siemens AG und die AOK Bremen/Bremerhaven den Wettbewerb.
Termine des Regionalwettbewerbs Bremen-Mitte 2026:
Präsentation der Projektstände im Universum® Bremen (kostenlos)
Tgl. von 13.30 bis 15.00 Uhr
Di., 24.02. → Biologie // Geo- und Raumwissenschaften
Mi., 25.02. → Chemie // Physik
Do., 26.02. → Arbeitswelt // Mathematik/Informatik // Technik
Öffentliche Siegerehrung (kostenlos)
Mo., 02.03. → ab 14.00 Uhr „Jugend forscht junior“ im großen Hörsaal der Uni Bremen („Keksdose“)
→ ab 17.00 Uhr „Jugend forscht“ im Universum® Bremen