Social Media – alles unter Kontrolle?
Parlamentarisches Klassenzimmer diskutiert über Altersgrenzen in den sozialen Medien
Social-Media-Plattformen prägen den Alltag junger Menschen. Neben zahlreichen Vorteilen wie einfacher Vernetzung, Zugang zu Informationen und kreativer Selbstentfaltung birgt ihre Nutzung jedoch auch ein großes Suchtpotenzial und die Gefahr von Desinformation. Um Kinder und Jugendliche frühzeitig davor zu schützen, wird auf politischer und gesellschaftlicher Ebene der Ruf nach Einschränkungen oder sogar Verboten für jüngere Nutzerinnen und Nutzer zunehmend lauter. Gleichzeitig bleiben viele Fragen offen: Wie wirksam wären solche Maßnahmen? Welche Alternativen gibt es? Wer trägt die Verantwortung – Eltern, Schule, Staat oder die Plattformbetreiber?
Im Rahmen eines dreitägigen Jugendparlaments, organisiert vom Universum® Bremen in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Bremen, diskutieren Oberstufenschülerinnen und -schüler gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diese Spannungsfelder. Auf Grundlage der fachlichen Impulse setzen sich die Jugendlichen bewusst mit unterschiedlichen Positionen und Argumenten auseinander und entwickeln fundierte Perspektiven zur Regulierung sozialer Medien.
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren ihre erarbeiteten Positionen anschließend mit Mitgliedern der Bildungsdeputation der Bremischen Bürgerschaft. So entsteht ein Raum, in dem junge Menschen aktiv an einer aktuellen gesellschaftlichen Debatte teilhaben und ihre Perspektiven in den politischen Diskurs einbringen können.
Verbindliche Anmeldung bis 10. April. Es können sich 10 Schülerinnen und Schüler pro Klasse anmelden.
Termine: Montag, 15. Juni – Mittwoch, 17. Juni 2026
Zeiten: 9.00 – 16.00 Uhr (15. / 16. Juni) bzw. 12.00 – 14.30 Uhr (17. Juni)