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#schongewusst: So funktioniert eine VR-Brille

Ein Ereignis, das beinahe unmöglich zu erleben scheint, wird bei uns realisiert! In der Sonderausstellung „Up to Space“ können unsere Besucherinnen und Besucher auf dem Mond spazieren gehen und ihn erkunden – virtuell jedenfalls. Mit Bungeeseilen am Hüpfgurt angeschnallt – für eine bestmöglich simulierte Fortbewegung –, die VR-Brille aufgesetzt und schon geht die Erkundungstour auf dem Mond los. Doch wie funktioniert die VR-Simulation eigentlich?

Mit der VR-Brille (Virtuelle Realität) tauchen unsere Gäste in eine computergenerierte, dreidimensionale Welt ein, in der sie sich bewegen können und Rückmeldungen auf ihr eigenes Handeln erhalten. Die Grundlage für den 3D-Eindruck bildet dabei die stereoskopische Illusion. Jedem Auge wird ein leicht verändertes Bild gezeigt. Das Gehirn berechnet so automatisch die Differenz der beiden Bilder und kombiniert die Sinneseindrücke zu einer dreidimensionalen Wahrnehmung. Eine Tracking-Technologie, die in der Brille verbaut ist, ermöglicht zudem, dass die Bilder der Kopfbewegung folgen.

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Die Bilder werden nur ca. 5 bis 8 cm weit entfernt vom Auge angezeigt – viel zu nah, um sie scharf sehen zu können. Deswegen befindet sich in der VR-Brille eine Linse, die das Licht so bricht, dass die Bilder gut zu erkennen sind – ähnlich wie eine sehr starke Lesebrille.

Durch den technologischen Fortschritt werden die virtuellen Bilder immer detailgetreuer und realistischer. Neben Spielen und in der Unterhaltungsindustrie wird die virtuelle Realität auch in verschiedenen Ausbildungsbereichen, wie zum Beispiel bei Astronautinnen und Astronauten oder Ärztinnen und Ärzten, genutzt, um unter realistischen Bedingungen trainieren zu können. Doch auch beispielsweise im Bereich der Innenraumgestaltung ist VR bei Entwicklerinnen oder Designern im Einsatz, um einen Eindruck von gestalteten Produkten zu erhalten.