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#schongewusst: So entstehen Erdbeben

Eines der Exponate, nach dem unsere Gäste am häufigsten fragen, ist zweifelsohne das Erdbebensofa. Doch wie funktioniert so ein Erdbeben eigentlich?

Erst einmal muss man wissen, was sogenannte „Tektonische Platten“ sind. Diese bedecken unsere Erdoberfläche und stellen den festen Bestandteil unserer Erdkruste da. Die Platten bewegen sich durch sogenannte Konvektionsströme, welche durch vertikale Bewegungen im Erdinneren ausgelöst werden. Da ein Wärmeunterschied zwischen Erdinnerem und Erdoberfläche besteht, steigt warmes, weniger dichtes Gestein auf und kälteres, dichteres sinkt ab. Die tektonischen Platten schwimmen also auf einem bewegenden Untergrund und bewegen sich selbst dadurch mehrere Zentimeter pro Jahr.

Durch diese Bewegung der Erdplatten kommt es letztendlich zu Erdbeben, indem an Plattengrenzen oder auch im Platteninneren Bruchstellen entstehen. An diesen Bruchstellen kommt es dann besonders häufig dazu, dass die Platten sich beim Bewegen „verhaken“ und Spannung entsteht. Wenn diese Spannung zu groß wird, löst sich Gestein im Untergrund und es kommt zu einem Erdbeben.

Auch entstehen oft Spannungen, wenn die Platten untereinander „abtauchen“. Hierbei kommt es dann zu besonders starken und häufigen Erdbeben. Beispielhafte Regionen hierfür sind Alaska, Japan, Chile und Indonesien.

Übrigens wird entgegen der Annahme die Stärke eines Erdbebens nicht mit der Richterskala gemessen. Diese gibt lediglich die freigesetzte Energie und die Dauer des Bebens an. Die Richterskala ist dabei logarithmisch. Das heißt, dass ein Erdbeben der Stärke „5” 10-mal so stark ist wie ein Erdbeben der Stärke „4“. Die Intensität eines Erdbebens, also der verursachte Schaden an Menschen, Natur, Infrastruktur usw., wird überall auf der Welt und teilweise auch im selben Land anders gemessen und ist deshalb nicht genau festgelegt. Hier wird eher auf subjektive Beschreibungen gesetzt, um das Ausmaß für jeden deutlich zu machen.

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Es kommt sehr häufig zu Erdbeben, auch in Deutschland bebt mehrere hundert Mal pro Jahr die Erde. Diese Beben sind jedoch meist so schwach, dass wir diese gar nicht spüren. Es gibt jährlich über 130.000 Erdbeben mit einer Stärke über 3. Erdbeben der Stärke 1 und 2 werden meistens gar nicht erfasst, da ihre Intensitäten so gering sind, dass sie nicht auffallen. Ab Stärke 7 gelten Erdbeben als verheerend, da sie ab diesem Punkt meistens Schäden an der Umwelt und Infrastruktur sowie Verletzte hervorbringen. Es gibt jedoch jährlich im Schnitt „nur” 16 Erdbeben weltweit, welche eine Magnitude von 7 oder mehr aufweisen. Das macht also gerade einmal 0,011075 % der jährlich weltweit erfassten Erdbeben aus. Der Großteil aller Erdbeben ist also relativ ungefährlich für uns Menschen und es kommt maximal zu Schäden an Gebäuden.

Mehr Beiträge aus der Reihe #schongewusst gibt es hier!

Die bei unserem Erdbebensofa zur Auswahl stehenden Erdbeben sind die Beben in San Francisco aus dem Jahr 1906, das Beben in Izmit 1999 und ein Beben, das hier in Deutschland in Albstadt, in der Schwäbischen Alb, im Jahre 1976 stattgefunden hat. Die Beben in Izmit und San Francisco waren mit den Magnituden 7,6 und 7,8 auf Richterskala sehr stark, während das Beben in Albstadt mit 5,7 ein wenig schwächer war. Auch haben die Beben in Izmit deutlich mehr Schäden hervorgerufen und vor allem Menschenleben gekostet. So sind in San Francisco 28.000 Gebäude zerstört worden und über 200.000 Menschen obdachlos geworden. Das ist mehr als die Hälfte aller Menschen, die 1906 in San Francisco gelebt haben. Über 3.000 Menschen sind bei den Beben ums Leben gekommen.

#schongewusst: So entstehen Erdbeben

Eines der Exponate, nach dem unsere Gäste am häufigsten fragen, ist zweifelsohne das Erdbebensofa. Doch wie funktioniert so ein Erdbeben eigentlich?

Erst einmal muss man wissen, was sogenannte „Tektonische Platten“ sind. Diese bedecken unsere Erdoberfläche und stellen den festen Bestandteil unserer Erdkruste da. Die Platten bewegen sich durch sogenannte Konvektionsströme, welche durch vertikale Bewegungen im Erdinneren ausgelöst werden. Da ein Wärmeunterschied zwischen Erdinnerem und Erdoberfläche besteht, steigt warmes, weniger dichtes Gestein auf und kälteres, dichteres sinkt ab. Die tektonischen Platten schwimmen also auf einem bewegenden Untergrund und bewegen sich selbst dadurch mehrere Zentimeter pro Jahr.

Durch diese Bewegung der Erdplatten kommt es letztendlich zu Erdbeben, indem an Plattengrenzen oder auch im Platteninneren Bruchstellen entstehen. An diesen Bruchstellen kommt es dann besonders häufig dazu, dass die Platten sich beim Bewegen „verhaken“ und Spannung entsteht. Wenn diese Spannung zu groß wird, löst sich Gestein im Untergrund und es kommt zu einem Erdbeben.

Auch entstehen oft Spannungen, wenn die Platten untereinander „abtauchen“. Hierbei kommt es dann zu besonders starken und häufigen Erdbeben. Beispielhafte Regionen hierfür sind Alaska, Japan, Chile und Indonesien.

Übrigens wird entgegen der Annahme die Stärke eines Erdbebens nicht mit der Richterskala gemessen. Diese gibt lediglich die freigesetzte Energie und die Dauer des Bebens an. Die Richterskala ist dabei logarithmisch. Das heißt, dass ein Erdbeben der Stärke „5” 10-mal so stark ist wie ein Erdbeben der Stärke „4“. Die Intensität eines Erdbebens, also der verursachte Schaden an Menschen, Natur, Infrastruktur usw., wird überall auf der Welt und teilweise auch im selben Land anders gemessen und ist deshalb nicht genau festgelegt. Hier wird eher auf subjektive Beschreibungen gesetzt, um das Ausmaß für jeden deutlich zu machen.

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Es kommt sehr häufig zu Erdbeben, auch in Deutschland bebt mehrere hundert Mal pro Jahr die Erde. Diese Beben sind jedoch meist so schwach, dass wir diese gar nicht spüren. Es gibt jährlich über 130.000 Erdbeben mit einer Stärke über 3. Erdbeben der Stärke 1 und 2 werden meistens gar nicht erfasst, da ihre Intensitäten so gering sind, dass sie nicht auffallen. Ab Stärke 7 gelten Erdbeben als verheerend, da sie ab diesem Punkt meistens Schäden an der Umwelt und Infrastruktur sowie Verletzte hervorbringen. Es gibt jedoch jährlich im Schnitt „nur” 16 Erdbeben weltweit, welche eine Magnitude von 7 oder mehr aufweisen. Das macht also gerade einmal 0,011075 % der jährlich weltweit erfassten Erdbeben aus. Der Großteil aller Erdbeben ist also relativ ungefährlich für uns Menschen und es kommt maximal zu Schäden an Gebäuden.

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Die bei unserem Erdbebensofa zur Auswahl stehenden Erdbeben sind die Beben in San Francisco aus dem Jahr 1906, das Beben in Izmit 1999 und ein Beben, das hier in Deutschland in Albstadt, in der Schwäbischen Alb, im Jahre 1976 stattgefunden hat. Die Beben in Izmit und San Francisco waren mit den Magnituden 7,6 und 7,8 auf Richterskala sehr stark, während das Beben in Albstadt mit 5,7 ein wenig schwächer war. Auch haben die Beben in Izmit deutlich mehr Schäden hervorgerufen und vor allem Menschenleben gekostet. So sind in San Francisco 28.000 Gebäude zerstört worden und über 200.000 Menschen obdachlos geworden. Das ist mehr als die Hälfte aller Menschen, die 1906 in San Francisco gelebt haben. Über 3.000 Menschen sind bei den Beben ums Leben gekommen.